Acht Mitglieder der Lourdes-Hospitalité haben sich am letzten Oktoberwochenende 2026 in Trier getroffen. Die deutschen Helferinnen und Helfer stehen in dem französischen Marien-Wallfahrtsort kranken und behinderten Pilgern bei und unterstützen sie durch verschiedene Dienste. In der Regel kommen die Hilfskräfte einmal im Jahr für eine Woche in die Stadt am Fuße der Pyrenäen.
Zur geistlichen Vorbereitung und Unterstützung ihres Dienstes dienen die jährlichen Herbsttreffen, die bis zum vergangenen Jahr im Lippstädter Vinzenzkolleg stattgefunden haben. Durch den Umzug von Pater Georg Witzel, der die Gruppe seit vielen Jahren betreut, war entschieden worden, das diesjährige Treffen an seinen neuen Wirkungsort nach Trier zu verlegen.
Da die Hospitalité-Mitglieder im Gästehaus der Barmherzigen Brüder untergebracht waren, bot sich am Freitagabend ein gemeinsames Rosenkranzgebet in der dortigen Maria-Hilf-Kapelle an. Der gemütliche Tagesausklang fand dann in einem Trierer Traditionslokal statt.

Den Höhepunkt des Treffens, das maßgeblich von Frau Susanne Kehl vorbereitet worden war, stellte die Eucharistiefeier in der Kapelle des Vincentinums dar. Pater Hans-Georg Radina ging in seiner Predigt auf die geistliche Bedeutung des Rosenkranzes ein und erläuterte die Trierer Wurzeln dieser Gebetsform, die das spirituelle Herz von Lourdes darstellt. Nach einem gemeinsamen Mittagessen in der Trierer Altstadt trennten sich wieder die Wege der Hospitalité-Mitglieder. Einige von ihnen fuhren später nach Köln, um am Sonntag an der zentralen Lourdes-Feier im Dom mit Kardinal Rainer Maria Woelki teilzunehmen.
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