Manchmal geraten Kinder und Familien an ihre Grenzen. Dann braucht es einen Ort, an dem zugehört wird, an dem Sorgen  Wie jedes Jahr trafen sich die europäischen Provinziale unseres Ordens vom 14.-16. April zu ihrem Austausch, dieses Mal in Krakau und unter Beteiligung der für die Berufungspastoral Verantwortlichen. Das Thema der Tage lautete: „Wege der Evangelisierung der Jugend in Zeiten einer fortschreitenden Säkularisierung“.

Die beiden ersten Tage waren vormittags damit gefüllt, die Situation von Jugendlichen zu analysieren und passende Antworten zu finden. Dabei kamen sowohl Jugendliche als auch Experten zu Wort. Übereinstimmung herrschte in der Notwendigkeit, den Jugendlichen personale und tragfähige Beziehungen anzubieten. Die Rolle von sozialen Medien fungiert dabei als Türöffner, sie können aber die reale Begegnung nicht ersetzen, die letztlich das Entscheidende ist.

Am ersten Abend unternahmen die Teilnehmer einen Besuch bei der Studentengemeinde in Krakau, um das Gehörte noch einmal mit den Studierenden zu vertiefen. Die Atmosphäre war von großer Offenheit und Neugierde geprägt und das von beiden Seiten.

An den beiden Nachmittagen tagten die Provinziale und die für die Berufungspastoral Verantwortlichen in getrennten Gruppen, um die Situation in den Provinzen und die Aktivitäten innerhalb der Gemeinschaften zu besprechen. Dabei wichtig war die Notwendigkeit, dass der Orden ein klares Profil sichtbar lebt und Interessenten von kompetenten Mitbrüdern gut und intensiv bei der Suche ihres persönlichen Lebensweges begleitet werden.

Der letzte Tag war den Besuchen der beiden großen Heiligtümer in Krakau, der Kirche der göttlichen Barmherzigkeit und der Kirche Papst Johannes Paul II und dem großen Jugenddorf der polnischen Mitbrüder in Piekary gewidmet, wo ein feierlicher Gottesdienst mit allen Schülern der Schule gefeiert wurde.

Neben all diesen Aktivitäten blieb noch genügend Zeit für das mitbrüderliche Gespräch und Miteinander, um noch manches andere zu diskutieren und zu besprechen oder einfach sich der Geselligkeit zu erfreuen.

So waren es sehr intensive und informative drei Tage, die so manches hervorgebracht haben, was noch weiter durchdacht, vertieft und letztlich auch umgesetzt werden will.