Willkommen bei den Vinzentinern


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Der Weg in die Gemeinschaft


Wie wird man Vinzentiner?
Diese Frage wird uns oft gestellt. Jeder unserer Mitbrüder hat selbstverständlich auf seinem persönlichen Weg zu unserer Gemeinschaft gefunden. Manche machten in der Schule, Pfarrei oder an anderen Orten zum ersten Mal die Bekanntschaft von Vinzentinern, andere waren von der Gestalt des heiligen Vinzenz fasziniert oder hatten auf irgendeine Weise etwas von den Vinzentinern gehört oder gelesen.

Der Ausbildungsweg

Junge Männer, die sich unserer Gemeinschaft anschließen wollen, müssen volljährig sein und über das Abitur bzw. eine gleichwertige Form der Hochschulzulassung oder eine abgeschlossene Berufs-ausbildung verfügen. Es wird erwartet, dass der bewerber sich um ein geistliches Leben bemüht und bereit ist, sich für Gott und die Menschen in Dienst nehmen zu lassen.

Dem Eintritt in die Gemeinschaft geht eine Phase des Kennenlernes voraus. Dies geschieht normalerweise durch Besuche des Trierer Studienhauses "Vincentinum", durch begleitende Gespräche mit dem Ausbildungsleiter und ein mehrwöchiges Mitleben in einer unserer Hausge-meinschaften.

Das Innere Seminar - der erste Ausbildungsteil

Der Aufnahme in die Kongregation der Mission schließt sich das einjährige Innere Seminar (Noviziat) an. Es wird in Zusammenarbeit mit der österreichischen Provinz schwerpunktmäßig im Vincentinum in Trier durchgeführt. In dieser Zeit prüft der neue Mitbruder mit Hilfe des Seminardirektors (Novizenmeister) seine Berufung. Er lernt in Theorie und Praxis unser gemein-schaftliches und apostolisches Leben kennen. Die Einführung in das geistliche Leben und das Studium der vinzeninischen Spiritualität nehmen einen breiten Raum ein. Die Kontakte mit den Hausgemeinschaften der deutschen und österreichischen Provinz, mit dem Ordensnachwuchs im Bistum Trier und den vinzentinischen Seminaristen aus ganz Europa sollen helfen, eine eigene Identität als Vinzentiner heranzubilden.

Ergänzt wird das Ausbildungsprogramm durch praktische Einsätze im pastoralen und sozialen Bereich (Pfarrgemeinde, Altenheim, Kinderheim etc.), die Gelegenheit geben, das Gelernte in die Tat umzusetzen. Ggf. kann dieses erste Jahr bereits genutzt werden, um vorhandene Sprachkenntnisse aufzufrischen oder zu ergänzen. In unserer internationalen Gemeinschaft werden diese Kenntnisse immer wichtiger.

Nach Ablauf des Inneren Seminars wird der so genannte Gute Vorsatz abgelegt. Damit geht der Mitbruder eine vorläufige Bindung an die Gemeinschaft der Vinzentiner ein.

Das Theologiestudium - der zweite Ausbildungsteil

Für Priesteramtskandidaten schließt sich das Theologiestudium an. Je nach Ausgangslage (Abitur bzw. vorherige Berufsausbildung) findet die wissenschaftliche Ausbildung an der Theologischen Fakultät Trier oder im Priesterseminar St. Lambergt in Grafschaft-Lantershofen (bei Bonn) statt. Neben dem eigentlichen Theologiestudium dienen Praktika und Kurse verschiedener Art der menschlichen Reifung, der Entfaltung des Glaubenslebens und der pastoralen Befähigung. Im Vorfeld der Diakonen- bzw. Priesterweihe dient der Pastoralkurs zur Erlangung weiterer seelsorglicher Qualifikationen. Ein mehrmonatiges Gemeindepraktikum ist in den Pastoralkurs integriert und soll helfen, sich in die eigene Rolle als Seelsorger einzufinden.

Wer als Bruder an unserem apostolischen Werk mitarbeiten will, erhält ggf. noch eine zusätzliche Berufsausbildung. Auch eine theologische Grundausbildung (Würzburger Theologischer Fernkurs) gehört dazu. Bei Eignung und nach Absprache mit der Provinzleitung ist die Ausbildung für einen pastoralen Dienst (z.B. Ständiger Diakon) möglich.

Die Ewigen Gelübde

Vom Guten Vorsatz bis zur endgültigen Bindung an die Gemeinschaft durch die Ewigen Gelübde (Armut, Gehorsam, Ehelosigkeit, Beständigkeit) vergeben in der Regel vier bis fünf Jahre. In dieser Zeit wird der Mitbruder vom Studentendirektor begleitet, der auch für die Fortführung der spirituellen und vinzentinischen Ausbildung zuständig ist.

Weitere Informationen erhalten Sie über Pater Hans-Georg Radina C.M.





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