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Vinzenzkolleg Lippstadt

Geschichtliches

Das Vinzenzkolleg Lippstadt residiert in einer alten Villa im Stil eines Herrenhauses, welches 1878 von dem Brauereibesitzer Wilhelm Kleine an der Oststraße erbaut wurde. Die Villa stand in einem prachtvollen Park mit mehreren Springbrunnen, einem Tennisplatz, einer Wiese zum Reiten und einem ausgedehnten Gemüsegarten. Nach dem Tod des Hauserbauers verkaufte seine Witwe 1916 das Haus an einen Herrn Harlinghausen aus Düsseldorf.

1919 eröffnete die Gemeinschaft der Vinzentiner einen "Höhere Knabenschule" in Nieheim, Kreis Höxter. Nach zwei Jahre musste diese Schule wegen finanzieller und räumlicher Schwierigkeiten aufgegeben werden. Bei einem Ausflug mit den Schüler nach Corvey im Jahre 1921 begegneten die Patres dort dem Rektor der Katholischen Rektoratsschule in Lippstadt, Pfarrer Wilhelm Mock. Dieser erzählte den Vinzentinerpatres von der leerstehenden Villa und bat sie, nach Lippstadt zu kommen und im Zusammenwirken mit seiner Schule ein Konvikt zu eröffnen.

  • 1921  Erwerb der Villa des ehemaligen Brauereibesitzers Wilhelm Kleine
  • 1923  Schließung der Katholischen Rektoratsschule
  • 1942  unfreiwillige Abtrennung eines großen Teils der Besitzung
  • 1959  Umgestaltung der Kapelle
  • 1963  Anbau einer Bibliothek und eines Vortragssaales
  • 1988  Umbau des ehemaligen Kutscherhauses zu einem Gästehaus
  • 1989  Eröffnung des "Geistlichen Zentrums"
  • 1990  komplette Innenrenovierung des Hauses
  • 1993  Außenrenovierung
  • 2007  Errichtung einer Lourdesgrotte im Garten
  • 2010  Denkmal des Monats (Oktober 2010)

Versprechen nach 16 Jahren endlich erfüllt


Im Jahre 1991 schenkte eine inzwischen verstorbene Wohltäterin aus Lippstadt P. Georg Witzel C.M. die Summe von 5000,- DM, um damit im Garten des Vinzenzkollegs eine Mariengrotte zu bauen. Lange Jahre war jedoch die Verwirklichung des Wunsches nicht möglich. Viele Jahre später wurde dann im Herbst 2007 mit der Unterstützung mehrerer Firmen, die das notwendige Material kostenlos zur Verfügung stellten, mit dem Bau begonnen. Die Arbeiten gingen zügig voran und am 15. September, am Fest "der sieben Schmerzen Mariens" wurde die Grotte feierlich eingeweiht.

 


Warum eine Lourdesgrotte?

Dazu gibt es zweierlei zu bemerken. Das erste ist ein recht praktischer Gesichtspunkt. Die Loudesmadonna und die dazugehörige Bernadette, die sicherlich schon 150 Jahre alt sind, standen viele Jahre im Garten der Vinzentinnerinnen in Aachen. Nach der Neubestimmung des Hauses wanderten sie zunächst in die Abstellkammer. Dort endeckte sie P. Witzel CM und hat sie nach Lippstadt gebracht.

Als zweites gilt festzuhalten: Es gibt eine sehr enge Verbindung zwischen den Erscheinungen der Gottesmutter in der Rue de bac 1830 und in Lourdes 1858. Es geht bei beiden um die "unbefleckte Empfängnis".






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